"Tiere empfinden wie wir auch Freude, Liebe, Angst und Leiden aber sie können das Wort nicht ergreifen. Es ist unsere Pflicht, als Stellvertreter zu wirken und denen, die sie ausnützen, niedermetzeln und foltern, zu widerstehen."

Denis de Rougement

Wie alles begann…

… wie viele andere, weltweit agierende Tierschützer, hatte jeder für sich bereits vor langer Zeit mit der Tierschutzarbeit begonnen. Im Jahre 2010 fassten wir den Entschluß gemeinsam etwas zu bewirken und entschlossen uns den Verein Dogs Guard zu gründen. Um sämtliche Tätigkeiten und Ressourcen zu bündeln entschlossen wir uns auch gemeinsam mit anderen Vereinen und Organisationen an Projekten zu arbeiten.

Ausschlaggebend für diese Vereinsgründung war die willkürliche Beschlagnahmung der 4-jährigen Rottweiler-Hündin „Nessie“ in der Schweiz.

Infolge dessen entstand die Gruppe „Gegen das Einschläfern der sogenannten Kampfhunde in der Schweiz“ auf dem sozialen Netzwerk Facebook am 25. Oktober 2010.

Schnell mußten wir feststellen, dass die Problematik der sogenannten „Kampfhunde“ nicht nur die Schweiz betraf, sondern auch Deutschland, Österreich und viele andere Länder.  Es wurde uns klar, dass es nicht möglich ist, immer nur die Augen zu verschließen. Es gibt keine „Kampfhunde“! Nur kurze Zeit später entstand das Motto des Vereins Dogs Guard:

„Jeder Hund ist klasse, egal welche Rasse“.

Seit über 10 Jahren wird gegen die Diskriminierung von Hunderassen gekämpft, aber die geleisteten Arbeiten waren bis dahin nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn gerade dieser Teil des Tierschutzes steckt leider noch immer in den Kinderschuhen. Regelmäßige Verschärfungen der Gesetze sollen die Übergriffe von Hunden auf Menschen eingrenzen.  Nur die Realität sieht anders aus. Es ist nicht ein Problem von Pitbull & Co., sondern das Problem beginnt, wie so oft am anderen Ende der Leine - dem Hundehalter. Es wird noch jahrelange Aufklärungsarbeit benötigen, bis dieses Problem gelöst werden kann und um die Vorurteile gegenüber diesen sehr liebenswürdigen Hunden auszuräumen.

In den ersten 8 Monaten bestand die Arbeit hauptsächlich in der Vorbereitung für unseren öffentlichen Auftritt (Flyer, Webseite, Informationsmappe etc.), sowie den gefestigten Aufbau von Netzwerken (neue Mitglieder, Zusammenarbeiten mit anderen Organisationen und Tierheimen).

Am 21. Mai 2011 stellten wir uns das erste Mal - beim Dog Walk in Magdeburg - der Öffentlichkeit mit einem eigenen Informationsstand vor.

Dank der vielen Helfer, die jede freie Minute und ihre Freizeit Dogs Guard widmeten wurde Dogs Guard und vor allen Dingen „die Thematik der Diskriminierung von Listenhunden“ immer bekannter und bald schon war Dogs Guard ein „Begriff“.

Kein Tierschützer sollte unserer Meinung nach Einzelkämpfer sein, denn nur gemeinsam können Erfolge erzielt werden und gerade deshalb ist es wichtig immer wieder engagierte Tierschützer in unsere Arbeit zu involvieren und einzubinden.

Unsere Hauptziele

Wir unterstützen den Tierschutz in der Schweiz, Deutschland und Österreich.

Hauptaktivität ist die Aufklärungsarbeit in den Bereichen:

-          Listenproblematik (sogenannte "Kampfhunde"-Problematik)

-          Aufklärung im Bereich Welpenhandel

-          Erziehung, Ernährung und Gesundheit

-          Vermittlung zwischen Nichthundehalter und Hundehalter

-   Unterstützung im Bereich des Hundegesetzes, bei Behördenwillkür, Zwangsbeschlagnahmung etc.

 

Die Aufklärungsarbeit erfolgt durch Informationsstände und auch durch die regelmäßigen Dogs Guard Treffen.

Erfolge und Ziele

Vom 21. Mai 2011 bis 30. September 2013 wurden über 100 Informationsstände an Messen, in Tierheimen, Hundeschulen und bei Tierschutzveranstaltungen und sonstige Veranstaltungen (Lesben- & Schwulenstadtfest in Berlin, Highland Games in Leipzig etc.) durchgeführt.

Im gleichen Zeitraum wurden über 50 Dogs Guard Treffen durchgeführt. Diese dienen den sozialen Kontakten der Fellschnuten und zum Austausch von Information über diverse Probleme von den Hundehaltern.

Das wichtigste Ziel für uns ist es, dass jeder Hund als Lebewesen akzeptiert und nicht in unterschiedliche Klassen eingestuft wird.

Dies benötigt viel Zeit und Geduld, um der Bevölkerung aufzuzeigen, dass jeder Hund klasse ist, egal welche Rasse. Wir planen mit mindestens 10 Jahren um kleine Teilerfolge zu erzielen, aber diese Teilerfolge sind wichtig für das Ganze.

Fazit

Wir hoffen fest darauf und sind uns sicher, dass wir durch unser Engagement Dinge bewegen können. Wir möchten, dass sich der Tropfen auf dem heißen Stein durch Aufklärung in einen reißenden Strom verwandelt, der allen Hunden ein schönes Leben bieten kann…

Wie können Sie helfen?

· Mithilfe bei Aufklärungskampagnen bei Informationsveranstaltungen oder im Internet

Finanziell unterstützen können Sie uns durch Ihre Dogs Guard Mitgliedschaft, dem Einkauf im Dogs Guard Shop oder auf finanzieller Ebene durch Beteiligung am Druck unserer Broschüren und Flyer.

 

Wir, die Dogs Guardler, bedanken uns ganz herzlich, für Ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung unserer Arbeit zum Wohle der Hunde!